Samstag – erster Arbeitstag

Nach einem guten Frühstück schaffen wir das mitgebrachte Material auf’s Boot. Wir machen uns sofort an die Arbeit.

Das Boot kommt an den Landstrom, um die Batterien zu laden. Die Propeller des Heckstrahlruders werden ausgebaut. Jetzt kann auch dort alles beschichtet werden, um gegen Seepocken zu wirken. Die Opferanoden an den Trimmklappen und den Wellen werden ersetzt. Jetzt versuche ich mich am Bugstrahlruder. Die Opferanoden zu entfernen ist schon schlimm. Aber die Propeller wollen einfach nicht runtergehen. Ich bin fast mit meinem Latein am Ende. Jetzt müsste man einen Abzieher haben. Nach langer Zeit, dem zarten Einsatz eines Hammers, eines Besenstiels, verschiedener Hebel, WD40 und Seepockenvernichter mache ich einen letzten Versuch, indem ich eine Leine hinter den Propellern einfädele und ruckartig ziehe. SCHWUPPS!!! Die Propeller sind runter. Das war ja einfach.

Zurück ins Hotel und heiß duschen. Ich merke jetzt schon meine Muskeln. Das lange Arbeiten in gebückter Haltung und kriechend macht sich bemerkbar.

Das Ribeye im Goldenen Anker war wieder einmal spitzenmäßig. Zurück im Hotel gibt es noch einen Laphroaig als Absacker. Ein guter Tag!

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