Wer hat an der Uhr gedreht?

Und schwupps ist die Saison schon wieder vorbei. Wir hatten schöne Törns und einen tollen Urlaub in der Dänischen Südsee. Jetzt ist es wieder an der Zeit, unsere Triquetra für das Winterlager vorzubereiten.

Morgen früh, sehr früh, fahren das Fendergirl und der Skipper nach Kiel. Wir wollen noch eine Woche Bootsrlaub machen. Das Wetter läst aber leider nicht auf einen Goldenen Oktober hoffen. Schauen wir mal. Die Einwinterung wird diesmal leichter, denn wir lassen unser Boot in Kiel. Die Werft, wo wir im Sommer liegen, hat ein All-inclusice-Pake bestehend aus Kranen, HD-Wäsche, Einwinterung, Lagerung in der Halle geschnürt, das so interessant war, dass ich zugestimmt habe. Das heißt im Grunde, nach dem letzten Urlaubstag Tschüss sagen und heimfahren. Die Werft macht den Rest, auch den Launch in der neuen Saison. Das spart uns mindestens zweimal zwei Hoteltage vor und nach dem Kranen, von der Arbeit mal ganz abgesehen.

Wieder einmal habe ich eine Liste von Dingen, die gemacht werden sollen:

  • Schwarzwassertank entleeren
  • Pfosten für den Grill auf der Badeplattform montieren
  • Küchenrolle montieren
  • Wäscheleinen montieren
  • Rettungssystem anbringen
  • Einweisen der Werfttechniker in das Einwintern des Bootes

Letzteres wird wohl eine größere Sache. Ich habe Checklisten ausgedruckt und Videos, wie es gemacht wird, auf einen Stick geladen. Für meine Einweisung wurde mir eine Flasche Überseerum (komisches Wort) versprochen. Ab dem nächsten Jahr muss ich dann nicht einmal mehr dabei sein.

Also, einmal werden wir noch wach, heissa, dann ist Wir-bringen-unser-Boot-ins-Winterlager-Abreise-Tag.

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